Veranstaltungen rund um die Image-Kampagne
Hier wird über Veranstaltungen und Aktionen aus Ihrer Gemeinde berichtet. Schicken Sie uns Bilder, Berichte, Zeitungsausschnitte und ermutigen Sie andere durch Ihre Erfahrungen.
Imagekampagne verhilft Mission in Württemberg zu mehr Aufmerksamkeit
Mit großem Erfolg hat die Württembergische Landeskirche ihr diesjähriges Landesmissionsfest unter dem Leitthema der Imagekampagne mission.de „Um Gottes Willen, der Welt zuliebe“ durchgeführt. Diese durchweg positive Bilanz zieht der für Mission zuständige Kirchenrat Fritz Würschum. Vor allem die thematisch ausgerichteten fünf Foren mit jeweils rund einhundert Teilnehmenden aus ganz Württemberg hätten gezeigt, dass Mission durchaus ein Thema mit einer starken Anziehungskraft sei, das engagierte Mitarbeiter von der Gemeindebasis zu motivieren vermag. Die Imagekampagne mission.de war im Herbst 2009 sowohl in der Landessynode als auch in der Württembergischen Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Weltmission WAW, einer gemeinsamen Plattform von kirchlichen und freien Werken, vorgestellt worden und dort auf großes Interesse gestoßen. Die enge Zusammenarbeit von Landeskirche, dem EMS als kirchlichem Missionswerk und den zahlreichen freien evangelikalen Werken, die sich beim Landesmissionsfest in Göppingen einem interessierten Publikum präsentierten, sei auch auf verbindende Impulse der Imagekampagne zurückzuführen, so Würschum. „Sehr wesentlich ist dies dem Engagement des Vorsitzenden der WAW und gleichzeitigen Generalsekretär des Evangelischen Missionswerks EMS, Pfarrer Bernhard Dinkelaker zu verdanken. Er hat das Anliegen der Imagekampagne in zahlreichen Werken, kirchlichen Gremien, missionarisch-ökumenischen Aktions- und Arbeitsgruppen und Gemeindeveranstaltungen bekannt gemacht und damit ein nachhaltiges Interesse daran geweckt“, so der Missionsbeauftragt der Württembergischen Landeskirche. In der Auftaktveranstaltung stellte der Direktor des Dachverbands Evangelisches Missionswerk (EMW) in Hamburg, Christoph Anders, die Imagekampagne vor. In einem Podiumsgespräch diskutierten Staatssekretär Dr. Dietrich Birk, Stuttgart, Prälatin Gabriele Wulz, Ulm, OKR Dr. Ulrich Heckel und Pfarrer Bernhard Dinkelaker die aktuelle Bedeutung von Mission. Deren globale Perspektive brachte Dr. Rogate Mshana, Referent für Wirtschaftsfragen beim Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf, ins Gespräch. Er machte deutlich, dass Weltmission untrennbar verbunden ist mit der Verantwortung für eine nachhaltige wirtschaftliche und ökologische Entwicklung. Diesen Zusammenhang unterstrich auch Prof. Reinhard Henkel mit Beispielen aus der international tätigen evangelikalen Micha-Initiative.
Um die Übertragbarkeit von spirituellen Erfahrungen in einen anderen kulturellen Kontext ging es im Forum „Godpalaver – Von Gott reden im Alltag.“ Im Interview mit Brunhilde Clauss, Bildungs- und Partnerschaftsreferentin der Basler Mission Deutscher Zweig im EMS, schilderte der Kameruner Lehrer und frühere Parlamentarier Simon Kuchah, wie eng verwoben talking and doing, Reden und Handeln, im kamerunischen Alltag sind. Mit Gott reden, zum Beispiel um eine gute Autofahrt beten oder mitten in einem Gespräch Gott danken, ist in Kamerun wie in vielen anderen Ländern Afrikas normal. Wenn Besucher, von einer solchen fröhlichen Alltagsfrömmigkeit bei einem Partnerschaftsbesuch inspiriert, dann diese Erfahrungen in ihren deutschen Alltag übertragen wollen, spüren sie sehr schnell die Grenzen. „Über kulturelle Grenzen hinweg lässt sich sehr wohl Inspiration vermitteln, die Übertragung in den jeweiligen Kontext erfordert aber immer eine Anpassung an spezifische kulturelle Gepflogenheiten“, so Brunhilde Clauss zum Stichwort „Kontextuelle Theologie“. Pfarrerin Maike Sachs vom Amt für missionarische Dienste verdeutlichte die Brisanz kontextuellen Redens von Gott unter gesellschaftlichen Bedingungen in Deutschland, wenn es in immer weiteren Bereichen "nichts mehr gibt, an dem das christliche Zeugnis anknüpfen kann". Frieder Vollprecht von der Herrrnhuter Brüdergemeine verwies auf Mission als „Zweibahnstraße“: Die früheren Missionskirchen seien längst selbstständig und selbstbewusst geworden und fragten heute bei uns nach, warum in Deutschland die Kirchen leer seien und die Mitgliederzahlen schrumpften. „Auch eine solche Konfrontation kann ein heilsamer Lernweg für beide Seiten sein“, so Vollprecht.
Ein wichtiges Ergebnis des Landesmissionsfestes sieht Würschum darin, dass neue Impulse für ein erweitertes Verständnis von Mission in die Gemeinden, Partnerschaftsgruppen und ökumenischen Arbeitskreise vermittelt werden konnten. Sie jetzt im Alltag von Kirche und freien Missionswerken lebendig zu halten bleibe eine Herausforderung über das Missionsfest hinaus. Die Imagekampagne mission.de mit zahlreichen Materialien für die Basisarbeit und der soeben neu lancierten Plakatkampagne könne dazu wertvolle Unterstützung bieten. Der engen und konstruktiven Kooperation von Landeskirche und EMS komme dabei weiterhin eine zentrale Bedeutung zu, so Würschum.
Anziehungspunkt auf der Agora: Der Stand der Missionswerke

- Nach den Lern-Spielen waren etwas Ruhe bei einer guten Tasse Kaffee willkommen

- Der katholische Bischof Heinz Josef Algermissen, Fulda, interessierte sich auch für die evangelische Kampagne

- Ansprechend und informativ: mission.de auf dem gemeinsamen Stand der Missionswerke

- Information und Spiele: Hier findet ein SMS-Spiel statt

- Mit einem geistliche Zuspruch erhält eine Mitspielerin in Erinnerungs-Bändchen

- Glücksrad drehen - Frage beantworten - Bändchen gewinnen: viele Besucherinnen und Besucher haben Lust mitzumachen
Gut gelaunte Menschen beteiligten sich auch auf dem großen Stand der Missionswerke. mission.de präsentierte sich neben anderen Kampagnen unter de Motto "Mission - geht doch". Hier einige Impressionen:
Mission.de bei EMS-Synode
Einleitung von Pfarrerin Ulrike Schmidt-Hesse zu den Beiträgen
zum Hauptthema der EMS-Synode 2009
(Pforzheim-Hohenwart, 6. - 7. November)
“Mission: Um Gottes Willen - der Welt zuliebe””
„Mission: um Gottes willen – der Welt zuliebe“ lautete das Schwerpunktthema der diesjährigen Synode des Evangelischen Missionswerks in Südwestdeutschland, die am 6. und 7. November in Hohenwart/Baden tagte.
Damit wurde der Slogan der Kampagne „mission.de“ aufgenommen, mit der evangelische Missionswerke, Verbände und Kirchen unter dem Dach des Ev. Missionswerks in Deutschland (EMW) das Thema Weltmission wieder stärker in den Blick evangelischer Christinnen und Christen rücken wollen.
Das EMS ist von Anfang an an der Entwicklung und Gestaltung der Initiative beteiligt, mit der für ein modernes Missionsverständnis und eine entsprechende Praxis geworben wird.
Die vier Leitbegriffe der Kampagne „begeistern – stärken – begegnen - engagieren“ prägten die drei Präsentationen aus verschiedenen Kontexten. Es sprachen Pfarrer Lennox Mcubusi, Kirchenpräsident der Moravian Church in South Africa, Pfarrerin Fientje Sopamena, Kirchenpräsidentin der Christlichen Kirche von Südsulawesi (Indonesien) und Pfarrerin Sandra Scholz aus der Ev. Kirche in Kurhessen-Waldeck (Die Beiträge finden Sie hier.)
Sie regten lebhafte Diskussionen in den anschließenden Gesprächsgruppen an. Deutlich wurde dabei die Not von bedrängten Christen in Minderheitssituationen und die Bedeutung von Fürbitte und anwaltschaftlichem Engagement zur ihrer Stärkung. Betont wurde die Notwendigkeit, in der Mission die „Komfortzonen“ zu verlassen, und den Weg mit Menschen zu gehen, die arm oder fremd sind. Gerade durch weltweite Begegnungen, so wurde berichtet, würden Milieuverengungen des eigenen Christseins deutlich und wirkliche Offenheit für alle Menschen könne sich entwickeln. Kontrovers diskutiert wurde die Bedeutung neuer Gottesdienstformen und das Verhältnis bzw. die Gewichtung von Gottesdienst am Sonntag und Dienst im Alltag der Welt. Menschen werden für das Evangelium begeistert, wenn sie erleben, so hieß es, dass für Christinnen und Christen ihr ganzes Leben Gottesdienst ist. „Zur Mission gehören glaubwürdiges Handeln und Sprachfähigkeit des Glaubens.“
Beitrag von Rev. Lennox Mcubusi (Südafrika).
Beitrag von Pfarrerin Fientje Sopamena (Indonesien).
mission.de beim traditionellen Missionsfest

- Mit Gästen aus Südafrika feierten die "Hermannsburger" ihr Missionsfest.

- Unter den Bannern der Imagekampagne singen und beten die Freundinnen und Freunde des Missionswerkes.
Ganz im Zeichen der Imagekampagne mission.de stand das traditionelle Missionsfest des Evangelisch-lutherisches Missionswerk in Niedersachsen (ELM) in Hermannsburg. Inhaltlich wurden die Begriffe „begeistern - stärken - begegnen – engagieren“ aufgegriffen und den knapp 1000 Gästen das Missionsverständnis des Werkes anhand des Slogans „Um Gottes Willen – der Welt zuliebe“ nahe gebracht.
Leipziger Missionswerk präsentiert mission.de auf der BUGA
Auf der "Kircheninsel" der Bundesgartenschau in Schwerin präsentierte das Leipziger Missionswerk die Imagekampagne. Gemeinsam mit Gästen aus den Partenerkirchen in Tansania, Papua-Neuguinea und Indien feierte der Direktor des Werkes, Pfarrer Michael Hanfstängl, einen Gottesdienst.
Klicken Sie auf das Bild und lesen Sie den bericht der Veranstaltung.
mission.de beim Kirchentag in Bremen

- In einem ehemaligen Kühlhaus konnten sich die Besucher des Kirchentages über die Imagekampagne informieren
Auf einem mission.de-Stand auf dem Markt der Möglichkeiten in der Überseestadt konnten die Mitarbeitende aus den Reihen der verschiedenen Trägerorganisationen viele Gäste begrüßen.
Spiel, Spaß …
Besonders Jugendliche, aber auch viele Erwachsene konnten leicht zum „Mitmachen“ bewegt werden. Beim SMS-Schnellschreib-Wettbewerb traten Familien- und Gruppenangehörige gegen einander an: Sie tippten die Sätze zu den Kampagnen-Verben möglichst fehlerfrei in ihre Handys – die T9-Funktion musste natürlich vorher ausgeschaltet werden. Am Glücksrad wurden Fragen zuerst gezogen und dann beantwortet. Der vergrößerte Slogan, der als Puzzle auf jeweils 12 Kirchentagspapphocker geklebt war, wurde als Wettspiel zusammengesetzt. Und beim mission.de-Memory konnte man ein wenig verschnaufen.
… und Information
Auf der gegenüberliegenden Seite boten die Stand-Mitarbeitenden Mineralwasser und bunte Sirup-Getränke in den Farben der Kampagne gegen eine Spende an.
Auf der „Info-Seite“ des Standes, die mit einigen Sitzgelegenheiten ausgestattet war, wurden die Gäste mit dem gedruckten Material der Kampagne bekannt gemacht. Viele waren bereit, die drei Materialhefte gleich mitzunehmen.
Auf einem Bildschirm lief eine sich selbsterklärende Präsentation und 14 Andachten zum Thema Mission und Ökumene konnten per Kopfhörer gehört werden.
Die Gäste bekamen eine Doppelkarte mit der Bitte angeboten, anzukreuzen, was in ihrem Leben im Angesicht der Image-Kampagne wichtig ist.
Kampagne mission.de an der Basis
In Bayern beschäftigen sich eine Vielzahl von Partnerschaftsgruppen mit den Anliegen der Image-Kampagne.
Die bayerische Partnerschaftsgruppe Haar - Ilembula hat entlang der Inhalte von mission.de ein Info-Blatt zu ihrer Partnerschaftsarbeit entwickelt.
Bilder von der Kampagne mission.de

- Die Image-Kampagne wird bei der EKD-Synode in Bremen vorgestellt

- Direktor Christoph Anders mit Bischöfin Maria Jepsen

- Die Plakate werden während der Präsentation entrollt

- Die Geburtstagstorte wird gebracht
So wurde von der Eröffnung berichtet:
Die Evangelische Zeitung (EZ) aus Hannover berichtete über die Eröffnung der Image-Kampagne.
Im Internet berichtete der EPD:
Jepsen: Mission nicht mit Fundamentalismus verbinden
Image-Kampagne soll für Weltmission werben
Hannover/Hamburg (epd). Mit einer Image-Kampagne wollen evangelische Kirchen, Missionswerke und Verbände das Thema Weltmission populärer machen. Der Begriff Mission werde zu oft einseitig und falsch interpretiert, sagte die Hamburger evangelische Bischöfin Maria Jepsen am Dienstag bei der Vorstellung der Kampagne «mission.de» in Hannover. «Mission heißt Zeugnis des Glaubens abzulegen und sollte nicht mit Fundamentalismus oder Kreuzzügen verbunden werden», so die Bischöfin, die Vorsitzende des Evangelischen Missionswerks in Deutschland ist.
Jepsen enthüllte gemeinsam mit dem Direktor des Missionsdachverbandes, Pfarrer Christoph Anders, ein Plakat zum Auftakt der Kampagne. In den kommenden drei Jahren solle die 250.000 Euro teure Aktion etwa mit Materialheften vor allem in Kirchengemeinden für die Mission werben, erläuterte Anders. Ein erstes Heft berichtet unter anderem über afrikanische Gemeinden in Hamburg, ein Zentrum für Straßenkinder in Nairobi und die Äthiopische Kirche «Mekane Yesus». Der Liedermacher Clemens Bittlinger habe für die Kampagne eine «Missionshymne» komponiert, hieß es.
Unter dem Motto "um Gottes willen - der Welt zuliebe" gehe es auch darum, sich weltweit gemeinsam mit den Partnerkirchen für Gerechtigkeit und freiheitliche Verhältnisse einzusetzen, erläuterte Jepsen. Der Auslandsbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Martin Schindehütte, fügte hinzu, in einem säkularisierten Umfeld müssten die Kirchen neu danach fragen, wie sie ihre Botschaft vermitteln und die Welt gestalten könnten.
Kirchen in Deutschland könnten dabei von ihren ausländischen Partnern lernen, sagte Schindehütte. So wollten Vertreter außereuropäischer Kirchen im Vorfeld der EKD-Synode, die an diesem Sonntag in Bremen beginnt, ihre deutschen Partner bei anstehenden Reformen beraten. Zu den Trägern der Missionskampagne zählen Missionswerke der Landeskirchen, die EKD, missionarische Verbände, Freikirchen und weitere Partner.
Geburtstagstorte für Image-Kampagne

- Missions-Torte zum Geburtstag der Kampagne
Mit dieser gutaussehenden - und vor allem auch gut schmeckenden - Torte wurde der Geburtstag der Image-Kampagne mission.de gefeiert. Die Gäste fanden's lecker, dass eine Hannover Konditorei ein eßbares Logo auf eine leckere Sacher-Torte produziert hat.









