Äthiopien: Bäume schützen Klima

- Aufforstungsaktion in Äthiopien. (ELM)
Wird Wald gerodet, schwemmen gewaltige Wassermassen in der Regenzeit die Feinbestandteile des Bodens aus: Je nach Hangneigung bis zu 40 Tonnen pro Jahr und Hektar. In kurzer Zeit wird so ein über Jahrtausende gewachsener komplexer Organismus zerstört. Nährstoffe werden abgeschwemmt oder in den Unterboden gewaschen, wo sie für die Wurzeln der Feldfrüchte nicht mehr erreichbar sind.
Seit 1994 pflanzt die kirchliche Bauhandwerkerschule im westäthiopischen Tschallia daher neue Bäume an und zeigt in Schulen, Gruppen und Kirchen, warum das gut ist. Inzwischen sind so über 2 Millionen Bäume gepflanzt worden. Das verbessert das Klima, macht den Boden wieder fruchtbarer und macht damit Ernährung sicherer. So wird eine der Ursachen von Hungersnot begegnet.
Mit 25 Cent kann ein Baum in Äthiopien gepflanzt werden.






