Tansania: Klimawandel holt Massai ein
Den Klimawandel spüren auch die Massai zunehmend. Längst sind ihre Wasserstellen knapper geworden und müssen sie immer länger nach Weideflächen für ihr Vieh suchen. Wie überall in der Welt konkurrieren auch in Tansania landwirtschaftliche Flächen zur Nahrungsmittelgewinnung mit jenen für Agrartreibstoffe. Dazu kommen die Veränderung der Jahreszeiten mit Dürren oder Überschwemmungen und ein stetes Bevölkerungswachstum.
Um Hunger und Armut entgegenzusteuern, plant die Evangelisch-Lutherische Kirche in der besonders betroffenen Arusha- und Manyararegion (Nord-Zentraltansania) ein Pilotprojekt für Getreide- und Maisspeicher. Von den Nahrungsmittelreserven profitieren künftig vor allem auch die Massai, die noch als Nomaden umherziehen. Hierfür werden 14.000 Euro benötigt.







